Gedächtnistraining für Senioren: Teil 3 – Anagramme

Hallo, lieber Senior, liebe Seniorin,

haben Sie Muskelkater vom Armheben? Das ABC Gedächtnistraining für Senioren hat Ihnen sicher ein wenig Spaß gemacht – eben weil es so ungewohnt war. Heute gibt es eine kleine Übung für Sie, die ebenfalls das Gehirn anregt, aber diesmal mit Sprache zu tun hat. Es geht um Anagramme.

Gehirne lieben Anagramme

Was sind Anagramme? Im Grunde Spielereien mit Buchstaben. Als Beispiel Folgendes:

Bachstuben. Buntschabe. Stabbuchen. Ben sucht ab. Sacht, Buben!

Sie lesen das und denken: Was ist das für ein Quatsch! Währenddessen versucht sich Ihr Gehirn einen Reim darauf zu machen. Es schickt kreuz und quer Anfragen an alle Ecken des Gehirns, in etwa so: „Kennt jemand diese Buchstabenfolgen? Wieso drei zusammengesetzte Subjektive und dann zwei kleine Sätze? Hat jemand eine Idee? Was haben die miteinander zu tun? Was haben sie mit dem Thema Anagramm zu tun? Los, los, schnell, eine Antwort!“
Menschen, die regelmäßig Gedächtnistraining machen, werden sicher sofort darauf kommen: Alle Buchstaben des Wortes „Buchstaben“ sind in den Begriffen enthalten, nur in anderer Reihenfolge. Ach soooo!
Wir probieren das mal: In den folgenden Wörtern verstecken sich Tiere. Die Buchstaben sind durcheinander, mal mit, mal ohne Sinn.

knif, forsch, duhn, flow, geize, fasch, seemi, reigt, rast, tater, blak

Lösung unten – bitte nicht so früh nachschauen!
Leicht, sagen Sie? Okay, dann wird es jetzt schwerer. Je länger, desto schwerer, logisch.

Was ist Rainer H. Tunde von Beruf?

Seniorenübung

Gedächtnistraining für Senioren – Wochenprogramm

Möchten Sie in dieser Woche ein wenig für Ihre Kreativität tun, dann nehmen Sie sich doch die Buchstaben Ihres Vor- und Nachnamens einmal vor und schütteln sie ein wenig – bis ein verständliches Wort herauskommt, vielleicht ein neuer Name. Das geht nicht? Dann nehmen Sie den Namen einer Freundin/ Ihres Sohnes oder Ihres Geburtsortes. Ganz wichtig: Es geht NICHT um Lösungen, es geht um die Tätigkeit an sich. Seien Sie also nicht verzweifelt, wenn Sie keine schönen Wörter herausfinden. Probieren Sie weiter – das ist es, was unser Gehirn braucht: neue, unbekannte Aufgaben.

Lösung:
Fink, Frosch, Hund, Wolf, Ziege, Schaf, Meise, Tiger, Star, Ratte Kalb
Beruf: Hundetrainer

Corinna Reinke, Autorin des Buches „Frühling im Kopf! Vergessen – Behalten – Training http://senioren-muenster.de/woher-kommt-die-frische-briese/

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