Palliative Versorgung für Senioren in Münster

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus  unterschiedlichen Fachbereichen der Seniorenresidenz am Tibusplatz qualifizierten sich in einer 40 stündigen Weiterbildung zum Thema „Palliative Versorgung“. Der Rahmen für diese Fachweiterbildung ist vom Gesundheitsministerium festgelegt. Ziel dabei ist, den Teilnehmenden theoretische und praktische Fachkompetenzen im Bereich der Palliativen Versorgung von Senioren zu vermitteln.

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Referentin Dr. Anne Schütte im Austausch mit Teilnehmerin Petra Mulder

Was versteht man unter Palliativer Versorgung von Senioren?

Die Palliative Versorgung hat zum Ziel, die Lebensqualität der Menschen, die in seelischen Nöten sind, zu erhalten und deren Leiden zu lindern. Seelische Nöte können durch schwere körperliche oder seelische Erkrankungen hervorgerufen werden. In beiden Fällen ist eine ganzheitliche Begleitung im Sinne der Palliativen Versorgung hilfreich. Das bedeutet, dass nicht nur die Schmerzen und Symptome im Fokus stehen, sondern auch mögliche psychische, soziale oder spirituelle Probleme, die die Befindlichkeit mit beeinflussen.

Ein Zertifikat als Abschluss

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wurden allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zum Abschluss dieser Fortbildung Zertifikate von Residenzdirektorin Anne Matenaar überreicht. Sie dankte Dr. Anne Schütte, der Beauftragten für Palliative Versorgung in der Residenz, und der Johanniter Akademie Münster für die Durchführung dieser Weiterbildung. Und freut sich, dass mehr als zehn ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter diesen Abschluss erreicht haben. „Eine qualitativ hochwertige ganzheitliche Versorgung der Seniorinnen und Senioren, die bei uns im Haus leben, ist uns wichtig. Dafür hat diese Fortbildung einen wesentlichen Beitrag geleistet. Neben dem persönlichen Engagement des Einzelnen darf das fachliche Wissen und die Reflektion über die Arbeit nicht fehlen. Besonders die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen ist von großer Bedeutung für das Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner.“
http://senioren-muenster.de/palliativ-pflege/

Was nimmt Elisabeth Kramer, Hauswirtschafterin in der Seniorenresidenz, für ihre Arbeit mit?

“Ich habe in der Weiterbildung gelernt, sensibler hinzuschauen und ein besseres Verständnis für die Reaktionen und Verhaltensweisen schwerkranker Menschen zu entwickeln. Mir war bis dahin nicht bewusst, wie entscheidend die Zusammenarbeit und Vernetzung einzelner Abteilungen für die Umsetzung der Palliativen Versorgung ist. Es ist wichtig, unsere Beobachtungen auszutauschen, uns zu informieren, wenn es jemandem nicht gut geht. Wir kommen durch unsere hauswirtschaftliche Tätigkeiten in die Wohnungen der Bewohner und deshalb sind auch unsere Beobachtungen  wichtig. Es tut gut, wenn alle Abteilungen gemeinsam für das Wohl der Menschen sorgen.“

http://senioren-muenster.de/jobangebote/

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