Zum Glück gibt es das Glück – auch im Alter

Tibus Talk gab Einblicke

Jeder Platz im Veranstaltungssaal der Residenz war besetzt, als der Tibus Talk zum Thema über das Glück eröffnet wurde. Interessierte Bewohnerinnen und Bewohner aber auch Gäste von außerhalb wollten genauer wissen, was es denn mit dem Glück im Alter auf sich hatte.

Glück im Alter

Glück im Alter kann man lernen; das behaupten kluge Leute. Was genau ist damit gemeint? Prof. Dr. Gerhard Breloer, eremetierter Erziehungswissenschaftler hatte die Antwort. „Ein gutes Leben im Alter geschieht nicht einfach von allein, sondern ist eine besondere Leistung, die uns etwas abverlangt.

Körperliche und geistige Gesundheit

Faktoren die bestimmen, wie glücklich oder unglücklich wir unser Leben erleben, sind neben der körperlichen und geistigen Gesundheit vor allem das Annehmen unserer eigenen Lebensumstände.“ Breloer zitierte gleich zweimal an diesem Abend Erich Kästner: “Es ist nie zu spät seine Kindheit lieben zu lernen, nie zu spät sich selbst zu erkennen.“ In der Auseinandersetzung mit sich selbst liegt seiner Meinung nach die Basis für Zufriedenheit. „Glück ist nur ein kurzer Moment der passiert, aber Zufriedenheit ist lernbar.“

Glück mit Yoga

Wie man die kurzen Glücksmomente im Leben besonders gut wahrzunehmen kann, das zeigte Yogalehrerin Valerie Schwenck. Mit einer kleinen Atemübung für das Publikum verdeutlichte sie, wie leicht es sein kann, immer mal wieder im Laufe des Tages inne zu halten, um die kleinen Moment bewusst zu erleben.

Im Herzen jung

Anne Matenaar erläuterte das Altersbild, dass hinter dem Tibus- Motto „Im Herzen jung!“ steht, und das Zufriedenheit und Glück im Alltag möglich macht. „ Selbst etwas tun für Körper, Geist und Seele, seinen Alltag aktiv gestalten können – dafür steht die Residenz mit ihrem breit gefächerten Angebot. Auch Bewohnerinnen und Bewohner, die Unterstützung in der Alltagsbegleitung und Pflege benötigen, können und sollen noch eigenständig die für sie relevanten Entscheidungen treffen.“

Der Start in den Tag

Das „Paradebeispiel“ für einen positiven Start in den Tag kam von Elfriede Möllenbaum, der rüstigen Seniorin, die in Münster Kultstatus genießt. „Ich stelle mich jeden Morgen vor den Spiegel und rufe mir ein ganz besonders fröhliches „Hallöchen!“ zu. Dann starte ich beschwingt in den Tag.

Glücksforschung

Damit macht sie genau das, was die Glücksforschung erkannt hat: Unser Wohlbefinden wird zu etwa 50 Prozent von unseren Anlagen bestimmt, nur zu 10% von unseren Lebensumständen und immerhin zu 40% von uns selbst. Was wir denken und wie wir Dinge bewerten, bestimmt also maßgeblich, wie glücklich wir sind.

Ihre

Ulrike Wünnnemann

 

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