Rollatoren ahoi!

Skulpturprojekte auch für unternehmungslustige Seniorinnen

Besonders sollte sie sein, unsere Berichterstattung über die Skulpturprojekte. Da waren wir uns vom  Redaktionsteam einig. So grübelten wir in einer unserer wöchentlichen Redaktionssitzungen über einen möglichen Artikel, der in der „Rundschau“ erscheinen sollte. Wir wollten etwas Spannendes im Rahmen der Skulpturprojekte erleben Und es wurde die Idee mit den Rollatoren „über´s“ Wasser zu gehen, geboren. Schließlich möchten auch Senioren und Seniorinnen mit Rollator die Skulpturprojekte erleben!

Natürlich kam die Frage auf, ob so eine Aktion erlaubt sei. Die Sicherheitskräfte vor Ort gaben grünes Licht und jetzt mussten wir nur noch auf die Sonne warten. Die schien tatsächlich in dieser Woche, so dass das Großraumtaxi mit drei unternehmenslustigen Seniorinnen und (natürlich) ihren Rollatoren Richtung Hafen starten konnte. Die eine hatte ihre älteste Hose an, die andere Schuhe, die sie danach entsorgen wollte und die Dritte schwor auf ihre Pantoffeln, die sie vor über 40 Jahren in den USA gekauft hatte. Also waren alle bestens vorbereitet!

Die Aktion auf dem Wasser übertraf all unsere Erwartungen!

Nicht nur die Damen – die übrigens alle über 90-sind –  hatten unerwartet viel Spaß. Auch die sie umgebenden Leute hatten es! Ob Japaner, Holländer, Engländer oder Deutscher – die mitwatenden Touristen vor Ort waren begeistert. Und zwar so sehr, dass Unzählige ihre Kamera zückten. „Ich bin noch nie in meinem Leben so viel fotografiert worden wie heute“ strahlt Marianne Dehrendorf. „Es hat so viel Spaß bereitet durch das Wasser zu waten und all die amüsierten, aber auch bewundernden Blicke zu spüren“. Und Lieselotte Schroeder fügt hinzu: „Mir wurde von vielen Leuten sogar gratuliert für unsere Unternehmenslust und ich hörte immer wieder: ´So möchte ich auch alt werden!` Was für eine herrlicher Erfahrung war das!“

Alle drei Damen genossen die Zeit auf dem Wasser und waren erstaunt darüber, wie leicht sich ihr Rollator auch im Wasser schieben lässt.

Gisela Seidenfus bemerkte zum Schluss ganz pragmatisch: „Meinen Rollator habe ich schon viele Jahre – aber gebadet wurde er heute zum ersten Mal! Wie schön, dass er nun so sauber ist!“

Wofür Skulpturprojekte so alles gut sein können….
Ulrike Wünnemann

Nach soooo viel Spaß glücklich und munter wieder an Land

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